Die meistgehörten Fragen

 

– Info zu Mengenangaben

Alles ganz einfach

Vielleicht hast Du Dich schon einmal gewundert über „seltsame“ Mengenangaben in den Rezepten. In den USA wird rein nach Menge gebacken, in Deutschland nach Gewicht und ml. Ich mache es mir meist einfach leicht und nutze, vor allem für kleine Flüssigkeitsmengen, keinen Messbecher, sondern wiege einfach ab, wie viel Flüssigkeit ich hinzugebe.
Natürlich unterscheiden sich Flüssigkeiten wie z.B. Wasser und Sahne in Masse – 20ml Wasser haben eine andere Masse und evtl dadurch ein anderes Gewicht als 20ml Sahne. Daher rechne ich meist gar nicht um, sondern schreibe einfach das Gewicht auf, das ich genutzt habe.

– Was benutzt Du zum Backen?

Meine allgegenwärtigen Backutensilien!

Silikonbackförmchen (diese  zum Beispiel oder diese, in Herzform. Eine lustige Variante wären die hier. Oder eben, statt Einzelne zu verwenden (was ich aber einfacher finde), ein Silikon“blech“.

Meinen geliebten Mixer (Magic Bullet, gibt auch eine günstigere Variante, die allerdings nur mit 4 Bestandteilen, statt mit 18, kommt.), der Arme, der immer für alles herhalten muss 🙂 Mit ihm mahle ich mein Mehl, mach eigene Erdnussbutter, Saucen – oder mach selbst Puderzucker, wenn ich (mal wieder) vergessen habe, welchen zu kaufen.

– Der Unterschied zwischen Muffins und Cupcakes

Es gibt ein paar einfach erklärte Unterschiede:

Während Muffins zwar auch manchmal mit Schokostückchen gemacht werden, sind insgesamt Cupcakes viel süßerMuffin-Teig ist festerCupcakes bestehen aus einer Art Kuchenteig – man kann sie auch mit normalem Bisquitteig backen. Muffins toppt man eher weniger – ein Blaubeermuffin hat im Café meinst nicht mal ein Sahnehäubchen oder Schokoglasur. Die ohnehin schon süßen Cupcakes werden oft noch mit süßer Buttercréme, Sahne, Frischkäsetopping, Glasur, Sirup oder sonstigem verziehrt. Ich sag’s mal so: Die Cupcakes sind gut zum Nachtisch oder zum Nachmittags Kaffeekränzchen (richtige, kleine Torten eben), während Muffins sich auch zum Frühstück eignen.

Für meine Tochter gibt’s z.B. manchmal Muffins für die Schule, mit von ihr gewähltem Müsli im Teig, Früchten, damit es nicht zu trocken wird, Honig statt Zucker und ohne Topping.

– Wie bekommt man denn ansonsten Ideen für neue Cupcakes?

Es gibt überall Ideen. Wenn ich eine faszinierende Schokoladensorte sehe, mit Zutaten, die man sonst nicht so sieht, wie Pistazie-Ingwer – warum das nicht mal als Cupcake probieren? Und es gibt so viele Blogs. Man muss die Rezepte ja nicht 1:1 nachmachen. Wenn ich das Rezept klasse finde, aber einfach statt schwarzer Johannisbeeren saure Kirschen möchte – warum nicht? Dann passt dazu vielleicht auch das Frischkäse-Topping besser als das mit Ingwer – warum nicht?

Dann gibt es Bücher, noch und nöcher. Mein liebstes ist die Flavour Bible. In der Flavour Bible sind kaum Texte vorhanden. Auch keine Rezepte. Eigentlich sind nur eine Menge Zutaten aufgezählt und zu jeder Zutat eine sehr lange Liste an Zutaten, die dazu – erprobterweise – gut passen können. Für Köche und Bäcker, die wie ich nicht nach Rezept kochen, sondern lieber improvisieren und mit dem arbeiten, was da ist, das optimale Buch. Ich habe es mir über Amazon aus den USA importiert und nutze daher die englische Fassung – inzwischen gibt es die „Geschmacksbibel“ aber auch auf Deutsch 😉

Ich persönlich lasse mich z.B. am liebsten von Farbkombinationen inspirieren. 

– Warum sind Toppings und Cupcakes getrennt angegeben?

Sonst bekommt man gleich das ganze Rezept angezeigt – weshalb so umständlich?

Ganz einfach: Es ist natürlich schön kompakt, gleich das Ganze auf einmal zu haben. Auf den Blogs, auf denen ich mich ab und zu so umschaue, gibt es Rezepte für den Cupcake und das passende Topping. Klasse!
Was ist aber nun, wenn ich einen Cupcake backe und mir denke „Oh! Das Topping neulich, das las sich so klasse, das würde passen!“? Ich müsste auf den Blog gehen und die einzelnen Rezepte erneut durchsuchen, in der Hoffnung, dass das Topping bereits im Titel mit angegeben ist – dem ist auf manchen Blogs nicht so.
Ich persönlich backe ja spontan und nicht nach Rezept und wenn ich einen bestimmten Cupcake Teig backe, überlege ich spontan, welche Art Topping zu der Geschmacksrichtung nun passen könnte. Und dann mache ich mich auf die Suche nach dieser Art Frosting oder erfinde selbst eines. Praktischer finde ich es also in dem Fall, wenn die Toppings einzeln aufgelistet sind und ich mich nur noch da durch klicken muss. Wenn Ihr also auch Spontanbäcker und Spontanideenentwickler seid, dürfte Euch diese Art der Sortierung entgegen kommen 😉 Und für den Fall, das Ihr es dazu haben wollt, ist ja auch jedes Cupcake Rezept mit dem Topping verlinkt, welches ich dazu gemacht habe – oder enthält gleich mehrere Vorschläge!