Zimtsterne

Sind Dir die Zimtsterne aus dem Handel auch oft zu hart? Ich mag sie auch lieber weich und „fudgy“.

Zimtsterne mit weichem Kern und Haselnüssen

 

Ich backe zwar immer zu viel, aber dafür geht auch das Meiste immer schnell weg, da macht es wohl nicht so viel aus 😉

Zimtsterne in der Box

Ich liebe Zimtsterne! Zwei ganz wichtige Plätzchensorten, die bei unserer variierenden Weihnachtsbäckerei nie fehlen durften, waren Zimtsterne und Spitzbuben. Manchmal backte meine Mutter mehr, manchmal weniger, aber Zimtsterne und Spitzbuben gehören für mich definitiv dazu, wenn’s um die Weihnachtsbäckerei geht. Ich habe verschiedenste Rezepte ausprobiert, mit Marzipan, mit Schokostreuseln im Teig, mit Haselnuss, ohne Haselnuss und habe letztendlich die Backbücher einfach beiseite gelassen – ich habe zwar unzählich, benutze sie aber nur noch zur Inspiration, indem ich mir nur noch die Bilder ansehe und mich so zu neuen Ideen inspirieren lasse. Hängen geblieben bin ich also bei folgendem Rezept.

Beachte aber: Die Menge ist sehr groß, ca 70-80 Stück und wenn Du noch viele andere Sorten backst, solltest Du das Rezept evtl. halbieren oder dritteln.

 

Zutaten

8 Eiweiß, kalt!
1 Prise Salz
500g Puderzucker
450g Haselnüsse, gemahlen
250g Mandeln, gemahlen (Ich nehme gern die fertig gemahlenen oder mahle selbst Mandeln mit Schale, nachdem ich sie im Ofen geröstet habe)
2-3 EL Zimt (ich nehme gern Cassia, Ceylon geht aber auch gut)

 

Zubereitung

Die 8 Eiweiß in eine große Schüssel geben und eine Prise Salz zugeben. Wenn die Schüssel gut gereinigt wurde und die Eiweiß frisch aus dem Kühlschrank und noch kalt sind, lässt es sich besser zu Eischnee verarbeiten und wird schneller fest, nach meiner Erfahrung. Nun mit dem Rührgerät auf höchster Stufe zu sehr steifem Eischnee schlagen.

Anschließend den Puderzucker einrieseln lassen, währenddessen weiterschlagen. Ca. 6-7 EL von dem Eischnee beiseite stellen.

Nun Haselnüsse, Mandeln und Zimt vorsichtig unterheben. Besonders mit dem Zimt aufpassen: Falls Du schon einmal versucht hast, Schlagsahne mit Zimt zu verrühren, wird Dir aufgefallen sein, dass der Zimt die Luftbläschen platzen lässt und die Sahne schnell wieder flüssig wird – dasselbe passiert mit dem Eischnee in schwächerer Form, dann wird er zu flüssig und die Sterne werde nicht luftig genug, wodurch sie schneller hart werden.

Auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 8mm dick ausrollen und Sterne ausstechen. Diese mit einem Teelöffel mit dem Eischnee bestreichen. Nicht zu dick, weil sonst die Zucker-Decke im Backofen aufplatzt. Schmeckt nicht schlechter, sieht nur nicht mehr so hübsch aus! Ich habe das Ausrollen, Ausstechen und Bestreichen mehrmals wiederholen müssen, weil ich, wie gesagt, hier eine große Menge gemacht habe; bei halbierter Menge dürften wohl dennoch gut zwei Bleche voll werden.

 

Temperatur / Backzeit

150°c / ca. 20 min pro Blech

Aufbewahrung

In normalen Keksdosen hebe ich sie auf, füge aber noch ein paar Stückchen in Frischhaltefolie eingewickelten Apfel zu, damit sie weich bleiben. Die Frischhaltefolie natürlich nicht vergessen, so wie ich vor ein paar Jahren, dann weichen die Sterne auf und werden nass und ungenießbar 🙂


%d Bloggern gefällt das:
%d Bloggern gefällt das: